Letztlich zählen Taten!
„Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat und darin bleibt, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, dieser wird glückselig sein in seinem Tun.“Jakobus 1,25
Denken Sie bei „Lernen" auch sofort an Büffeln, an den mühevollen Versuch, sich Vokabeln in den Kopf zu pressen? Doch eigentlich ist mit Lernen etwas ganz anderes gemeint, nämlich der Prozess einer dauerhaften Veränderung unseres Verhaltens, Denkens oder Fühlens und zwar auf der Basis von Einsichten, die man als wahr und verlässlich anerkannt hat. Jede Einsicht beginnt mit der Suche nach Verständnis, nach Wahrheit. Doch ist das (1) Erlangen einer Erkenntnis nur der erste Teil der Lebensveränderung. Danach braucht es (2) das Ernstnehmen dieser Wahrheit.
Es muss sozusagen „sitzen", nach dem Motto „Das wird jetzt meine Lebensdevise!", „Diese Nachlässigkeit passiert mir nie mehr im Leben!" (3) Und schließlich muss diese Erkenntnis zur Tat führen. Erst dann und nur wenn diese neue Verhaltensweise eingeübt und ständig wiederholt wird, kann man von einer echten Veränderung sprechen. Erst dann ist ein Mensch verlässlich, wenn er diese Dinge unentwegt durchzieht. So bleibt zum Schluss (4) eine tiefe Befriedigung des Herzens. Ich habe es geschafft, ich belüge mich nicht mehr selbst, ich stehe zu mir und bin vor mir selbst nicht davongelaufen
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