Gerechtigkeit macht glücklich
„Das Verlangen der Gerechten führt zu lauter Glück, die Hoffnung der Gottlosen führt zum Zorngericht.“Sprüche 11,23
Was ist Gerechtigkeit und wer ist ein Gerechter? Da gibt es zunächst die Selbstgerechtigkeit. Wir selbst legen den Maßstab fest und urteilen häufig zu unseren Gunsten. Selbstgerechte Menschen können an sich selbst kaum Fehler entdecken. Dann ist da die Justiz, die auf Basis staatlicher Gesetze den Staat aufrecht erhält. Doch wahre Gerechtigkeit kommt von Gott und derjenige, der gerecht sein möchte muss tun, was Gott von ihm verlangt. Wohl dem Menschen der dies beherzigt, sein Leben wird sinnvoll und erfüllt mit Glück und Zufriedenheit.
Ein solcher Mensch ist ein Segen für seine Mitmenschen, weil ihn nach wahrer Gerechtigkeit dürstet. Er sieht die Not, greift ein und begehrt Gutes. Im Gegensatz dazu führt die Hoffnung der Menschen, die Gott nicht kennen zum Zorngericht. Ein Gottloser ist ein Mensch, der losgelöst von Gott an seiner Existenz bastelt und dabei durchaus erfolgreich sein kann. Seine Hoffnung in Bezug auf die Ewigkeit ist: Es wird schon alles gut gehen! Oder: Wenn es einen Gott gibt, dann wird er mich schon nicht ablehnen. Doch das ist ein großer Irrtum!
Wer Gott ablehnt, dessen Zorn bleibt auf ihm. Viele Verbrecher mögen in diesem Leben nicht zur Rechenschaft gezogen werden, aber es kommt der Tag, wo auch sie sich unter die Gerechtigkeit Gottes beugen müssen
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