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← Zurück zum ArchivWo 42 · LifeCoach 2014

Menschliche Pläne

Woche 42 · 2014 · Sonntag, 5. Oktober 2014
„Rühme dich nicht des morgigen Tages, denn du weißt nicht, was ein einziger Tag bringen kann!“
Sprüche 27,1

Wer hatte am 25. Dezember 2004 eine Vorstellung davon, dass ein verheerender Tsunami am darauffolgenden Tag große Küstenbereiche des pazifischen Ozeans verwüsten und 230.000 Menschen das Leben kosten würde? Auch in diesem Moment, wissen wir nicht was in der nächsten Stunde sein wird, nicht in dieser Welt, noch in unserem eigenen Leben. Das heißt nicht, dass wir unseren Geschäften nicht mehr nachgehen und die nächsten Jahre nicht mehr planen sollen, aber wir müssen uns dabei bewusst sein, dass alles ganz anders kommen kann.

Auf keinen Fall gibt es einen Grund sich des morgigen Tages zu rühmen. Dann täten wir so als hätten wir die Zukunft in der Hand. Da helfen uns auch keine Wahrsager, denn auch deren Trefferquote ist blamabel. Es macht uns klein, abhängig von Gott, der in solchen Situationen oft angerufen wird. Aber war nicht vor dem Unglück klar, dass es dann menschlich gesehen kein Entrinnen gibt? Wir tun gut daran, bei allem Planen den Nebensatz anzuhängen: „… wenn Gott will, dass wir leben“. Damit drücken wir aus, dass wir zwar vieles können, letztendlich aber auf die Gnade Gottes angewiesen sind.

Doch seien Sie getrost. Dieser Gott ist ein gnädiger Gott, den man anrufen darf und der jeden, der ihn anruft rettet und ihm ewiges Leben gibt. Wenn wir unser Vertrauen in ihn setzen, brauchen wir kein Unglück zu fürchten

Aus dem weekview LifeCoach 2014 · Autor ob

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