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← Zurück zum ArchivWo 41 · LifeCoach 2012

Zehn Aussätzige

Woche 41 · 2012 · Sonntag, 23. September 2012
„Da antwortete Jesus und sprach: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?“
Lukas 17,17

Ausgestoßen von der Gesellschaft, verzweifelt und hoffnungslos, so ging es den Aussätzigen zur Zeit Jesu. Kein Arzt, nur ein Wunder vermochte sie zu heilen. Hier hören zehn Aussätzige, dass sich Jesus in ihrer Gegend aufhält. Sie hatten schon von seinen Wunderwerken gehört. Das war die Chance. Wenn jemand helfen kann, dann er. So fingen sie an, laut zu schreien: „Jesus, Meister, erbarme dich über uns!" Jesus wandte sich ihnen zu und heilte alle zehn. Die Freude war riesig. Jetzt mussten sie nur noch zum Priester, um sich für gesund erklären zu lassen, und dann …

endlich wieder leben, wie früher. Aber nur einer von den zehn hatte das Bedürfnis, Jesus für seine Hilfe zu danken. Kommt uns das bekannt vor? In Zeiten der Not fangen wir an zu beten und schreien zu Gott. Doch sobald es uns besser geht, haben wir alles vergessen. Dann ordnen wir die Wende zum Guten dem Zufall oder dem eigenen Verdienst zu. Jesus wunderte sich, denn er wusste genau wen und wie viele er geheilt hatte. Ja, wo waren sie wohl? Vielleicht bei ihren Verwandten, in der Natur, im Tempel, nur nicht bei Jesus.

So teilt sich die Vielzahl derer, die eine Gotteserfahrung gemacht haben in 10% Dankbare, die bei Jesus bleiben, und 90% Undankbare. Zu welcher Gruppe wollen Sie gehören?

Aus dem weekview LifeCoach 2012 · Autor br

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