Ein Stück Himmel auf Erden: Säule 2 – Gemeinschaft
„Und die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein Eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam.“Apostelgeschichte 4,32
Heute spricht alles von „social networking". Der Andrang auf Facebook & Co zeugt von einem enormen Wunsch nach „Gemeinschaft". Die virtuelle Vernetzung macht es möglich. Aber was wird sein, wenn echter Mangel kommt: Hungersnot, Energiemangel oder gar Krieg? Ohne andere Menschen ist man nicht nur einsam, sondern nicht überlebensfähig. Der Gründer der Gemeinde hatte dies schon vor 2000 Jahren erkannt. Er war der Erfinder des ersten sozialen Netzwerkes. Von Anfang an global angelegt, funktionierte es mit minimalen technischen Mitteln.
Dagegen investierte Jesus umso mehr, in die Bildung und Förderung seines Teams, das er aus ganz einfachen Leuten zusammenstellte, oft kaputte und verachtete Menschen. Allein konnte keiner von ihnen viel erreichen, aber gemeinsam waren sie stark. Gemeinde, damals wie heute, zeichnet sich durch diese tiefe Verbundenheit und Einheit der Mitarbeiter aus. Den anderen stärken, ermutigen, trösten, aber auch ermahnen und zurechtweisen – ein praktisches Geben und Nehmen – nicht Anonymität und Unverbindlichkeit. Dass dies auch unter extremen Umständen funktioniert, sieht man daran, dass trotz massiver Verfolgung (nach www. Opendoors-de.org sind über 100 Mio. Christen betroffen, besonders in muslimischen Ländern) die Gemeinde wächst.
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