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← Zurück zum ArchivWo 06 · LifeCoach 2011

Wie alles begann: Gott beginnt mit dem Licht

Woche 06 · 2011 · Sonntag, 23. Januar 2011
„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.“
1.Mose 1,3-5

Die Aufteilung der Arbeitsschritte und die Reihenfolge sind höchst aufschlussreich. Bevor man zur Tat schreitet, braucht man Licht. Im Dunkeln kann man nicht gut arbeiten. Um etwas schön zu gestalten, braucht man Licht. Um Genauigkeit zu erreichen, muss ein Raum ausgeleuchtet sein. Gleichermaßen kann man die entstandenen Werke nur im Licht bewundern. Auch Farben zeigen ihre Herrlichkeit erst im Licht. Vorher ist alles grau in grau. Licht hat aber auch immer einen moralischen Aspekt. Es steht für Gerechtigkeit, Reinheit und Integrität, im Gegensatz zur Dunkelheit, in der Dinge getan werden, die andere nicht sehen sollen.

Von diesem Licht könnten wir oft mehr gebrauchen, insbesondere wenn wir etwas Neues beginnen. Wie ist es zu verstehen, dass Gott das Licht am ersten Tag schuf, Sonne, Mond und Sterne dagegen erst am vierten Tag? Vielleicht könnte folgendes Beispiel zur Veranschaulichung dienen: Die Erfindung der Elektrizität, der Stromerzeugung und -verteilung sind eine Sache, die konkrete Umsetzung, z.B. durch Kraftwerke, Glühbirnen und Elektromotoren eine andere. So sehen wir am Ende des ersten Tages den Planeten nicht mehr von Finsternis umgeben, sondern erhellt, jedoch noch farblos und unscheinbar.

Aus dem weekview LifeCoach 2011

Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.

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