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Das Jahr geht zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. Das ist eine gute Zeit, um Danke zu sagen, auch Euch, unseren lieben Lesern des Newsletters. Danke für das entgegengebrachte Vertrauen, für das Gefühl mit unserem Wissen und unseren Tools eine Hilfe sein zu können. Besonders genossen haben wir die tollen Gespräche und den wertvollen Austausch mit einigen von Euch. Wir durften in diesem Jahr Vieles lernen und besser verstehen, neue Wege gehen und innerlich wachsen. Besonders das Gefühl des guten Miteinanders und der gegenseitigen Hilfe in konstruktiven Win-Win-Beziehungen bereitete uns große Freude und macht uns Mut.
📓 Die Geschichte vom weisen Mann
Es war einmal ein kleines Dorf. Niemand ging gerne dorthin. Den Bewohnern war ihre Stimmung ins Gesicht geschrieben. Ein Gruß kam nur unwillig über ihre Lippen, aber gestritten wurde viel und jeder war gegen jeden. Doch eines Tages kam ein weiser Mann ins Dorf und sagte: „Ich bin ein Mann des Friedens. Ich bin gekommen, um euch ein besseres Leben zu zeigen.“
Der Mann nahm die Dorfbewohner mit auf eine Reise zu drei Bäumen. Beim ersten Baum war von den häufig sich daran reibenden Wildschweinen die Rinde schwer verletzt und er war von Morast umgeben. Er ließ seine Blätter hängen und sah ganz traurig und kraftlos aus. Der zweite Baum war zwar durch ein Gitter vor den Wildschweinen geschützt, aber das Gitter war ihm zu eng geworden und hatte sich eingewachsen. Es schnürte ihn ein und so verkümmerte auch er. Doch da war noch ein dritter Baum. Er stand in einem gepflegten Garten, wo er geschützt war und sich frei entwickeln konnte. Voller Blätter und leckerer Früchte spendete er vielen Schatten und Freude.
Der Mann sagte: „Diese Bäume symbolisieren Beziehungen. Wenn ihr euch immer streitet und gegeneinander agiert, werdet ihr immer bitterer und kraftloser werden. Auch wenn ihr euch zurückzieht und keine Beziehungen einzugehen wagt, werdet ihr verkümmern, anstatt euch positiv zu entwickeln. Wenn ihr aber Sorge für eure Beziehungen tragt, sie schützt und euch gegenseitig weiterhelft, werdet ihr bald Früchte des Friedens und der Liebe ernten.“
Die Dorfbewohner verstanden die Lektion und entschieden sich ihre Situation zu ändern. Sie entschuldigten sich bei ihren Nachbarn, begannen ihre Beziehungen zu pflegen und lernten friedlich zusammenzuleben. Bald veränderte sich das ganze Dorf. Es wurde zu einem friedlichen Ort an dem sich jeder sicher und wohl fühlte. Jeder Dorfbewohner wusste sich in seiner Art geschätzt und wertvoll und fand Erfüllung für sein Leben.
🕊️ Frieden, geboren in einem Stall
Genau wie die Dorfbewohner, die durch Versöhnung und Pflege ihrer Beziehungen zu einem friedlichen Dorf wurden, erlebte die Welt vor langer Zeit eine besondere Geschichte des Friedens.
In einer kleinen Stadt namens Bethlehem wurde vor mehr als zweitausend Jahren ein Kind namens Jesus geboren. Diese Geburt, die wir heute als Weihnachten feiern, symbolisiert die Ankunft des Friedens auf Erden. Die Bibel erzählt uns in Lukas 2,14: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens."
Frieden ist viel mehr als ein äußerlicher Zustand – Frieden ist eine innere Haltung. Genauso wie die Dorfbewohner, sollten wir in der Weihnachtszeit und darüber hinaus danach streben, Frieden in unseren Herzen und mit unseren Nächsten zu finden. Denn in der Botschaft der Geburt Jesu liegt die Verheißung eines dauerhaften Friedens mit Gott und für diese Welt.
Wir wünschen Euch friedliche, erholsame und besinnliche Feiertage.
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